Standort Walldürn

Luftbild Walldürn (Quelle PresseOffz LogBtl 461)Größere Abbildung anzeigen

Walldürn ist lebenswert - Walldürn ist liebenswert.

Willkommen am Standort Walldürn

Und es sind die 11.396 Menschen, die Walldürn so attraktiv machen. Der Wallfahrts- und Erholungsort Walldürn liegt im Dreiländereck Baden-Württemberg - Hessen - Bayern inmitten einer sehr reizvollen und geschichtsträchtigen Mittelgebirgslandschaft - dem Odenwald.
Zwei Landschaften prägen die Region: Der Buntsandstein-Odenwald mit seinen bewaldeten Höhen und sattgrünen Feldern und das von Landwirtschaft auf Muschelkalkböden geprägte Bauland. Die Wallfahrtsbasilika mit dem Blutwunder ist die größte eucharistische Wallfahrtsstätte Deutschlands, mitten im Herzen des Madonnenländchens.
Walldürn liegt am UNESCO-Welterbe Obergermanisch-Rätischer Limes und bietet sechs Museen - besonders hervorzuheben ist das Odenwälder Freilandmuseum mit den gezeigten Einblicken in die gute alte Zeit, aber auch in moderne und zeitgenössische Kunst. In der historischen Altstadtidylle mit zahlreichen Fachwerkhäusern und verwinkelten Gässchen finden Sie das älteste Rathaus Deutschlands, in dem seit 1448 der Bürgermeister seinen Sitz fortwährend hat. Erholung und Ruhe kann man in Walldürn und seinen Stadtteilen genießen, aber auch eine facettenreiche Freizeitgestaltung sportlicher oder kultureller Art betreiben. Ob Radeln, Wandern, Tennis, Schwimmen, Postkutschenfahrten oder auch Golfen, wir bieten Sport- und Freizeitangebote für jedermann, beispielsweise auch im Hochseilgarten "Forest Jump". Die perfekte Verbindung einer modernen Arbeitswelt mit den Vorzügen des naturnahen Lebens im Grünen bietet unsere Region als Wirtschaftsstandort, an dem sich auch weltweit bedeutende Unternehmen wohl fühlen.


Walldürn und die Bundeswehr

Der Limes und die Ruinen römischer Kastelle in der Umgebung Walldürns sind die sichtbaren Zeichen der langen Tradition soldatischen Lebens in Walldürn und der Region. Im Zuge der Wiederbewaffnung wurden nach dem II. Weltkrieg in der gesamten Bundesrepublik Deutschland geeignete Standorte gesucht, die eine großflächige Stationierung der noch jungen Bundeswehr ermöglichen sollten. Im nordbadischen Raum wurde neben TAUBERBISCHOFSHEIM, KÜLSHEIM und HARDHEIM auch WALLDÜRN als möglicher Standort betrachtet und ausgewählt. Nachdem Mitte der 1950er Jahre die Entscheidung gefallen war, konnte im Jahre 1957 mit den Rodungsarbeiten begonnen werden. Bereits ein Jahr später wurde Richtfest gefeiert und zum Ende des Jahres 1958 zogen die ersten Soldaten in die Walldürner Kaserne ein. Die offizielle Übergabe an die Truppe fand am 04.04.1959 im Rahmen eines Festaktes und unter reger Beteiligung der Zivilbevölkerung statt. Im Jahr 1964 erhielt die Walldürner Kaserne offiziell den Namen „Nibelungenkaserne“. Dies begründet sich darauf, dass die in der Nibelungensage beschriebenen Ereignisse unter anderem auch im hiesigen Raum stattfanden. Im Laufe der fast 50-jährigen Geschichte des Standortes WALLDÜRN gab es einige grundlegende Änderungen in der Gestaltung der Kaserne. In der Zeit von 1974 bis 1976 wurden mehrere zusätzliche Gebäude, in der damals üblichen Betonbauweise, errichtet. Anfang der 1990er Jahre wurde ein der Belegungsstärke und den gestiegenen Anforderungen entsprechendes Küchengebäude erstellt.

Als Hauptnutzer der Kaserne waren verschiedene Truppenteile in WALLDÜRN stationiert.
Die Wichtigsten seien hier genannt:
1958 – 1993 Panzerartilleriebataillon 365
1959 – 1992 Panzergrenadierbataillon 362
1972 – 2003 Teile des Instandsetzungsbataillons 12
1993 – 2003 Raketenartilleriebataillon 122
seit 2003 Logistikbataillon 461
Heute ist das Logistikbataillon 461, welches im Rahmen der strategischen Neuausrichtung der Bundeswehr von Umstrukturierungsmaßnahmen betroffen war, in Walldürn beheimatet. Auftrag dieses Logistikbataillon (SK) ist die Sicherstellung von Stabilisierungseinsätzen (SK) wie beispielsweise KFOR, EUFOR oder ISAF Einsätzen.
(Quelle: Stadt Walldürn)


Weitere Informationen zu der Stadt/Standort unter:

www.wallduern.de


Wappen Walldürn