Herzlich Willkommen am Standort Lechfeld

Wahrzeichen von Lagerlechfeld ist der Wasserturm
Wahrzeichen von Lagerlechfeld ist der Wasserturm (Quelle Torsten Willms)Größere Abbildung anzeigen

Die personell größte Dienststelle in der Lechfeldkaserne ist die Lehrgruppe A der Führungsunterstützungsschule der Bundeswehr. Daneben sind die Flugplatzstaffel Lechfeld, die Flugplatz-Feuerwehr, die Außenstelle Lechfeld des Bundeswehrdienstleistungszentrum Fürstenfeldbruck und die Truppenküche Lechfeld dort beheimatet. Die Lechfeldkaserne und der daneben angrenzende Fliegerhorst erstreckt sich über zwei Standortgemeinden und bildet mit dem Wasserturm einen Fixpunkt in der Umgebung, die auch aufgrund historischer Umbrüche traditionell dünn besiedelt war. Der nahe Lech, eine einmalige Naturlandschaft und gleich mehrere geschichtsträchtige Städte in der Umgebung machen das Lechfeld inzwischen zu einem attraktiven Wohnort.


Das Lechfeld

Lagerlechfeld liegt etwa 20 km südlich von Augsburg und ist sowohl ein Gemeindeteil von Untermeitingen als auch von Graben. In der Umgebung sind die Städte Landsberg am Lech und Schwabmünchen sowie die Kreisstadt Augsburg schnell erreichbar. Die seltenen Lech-Urlandschaften sind unter dem Namen Lechtalheiden Naturliebhabern ein Begriff und stehen unter strengem Naturschutz. Überhaupt bildet der Fluss Lech einen wichtigen Anziehungspunkt in der Umgebung und lädt zum Wandern, Radwandern und zum Wassersport ein. Ein Radfernwanderweg ermöglicht die Lecherkundung von den Alpen bis zur Donau. Die Spuren der Römer in der Umgebung bieten Geschichte „zum Anfassen“ und lohnende Ausflugsziele.

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Standort mit Tradition

Das Lechfeld hat eine lange militärische Tradition, die bis in die Römerzeit zurückreicht und durch die gleichnamige Schlacht im Jahre 955 Berühmtheit erlangte. Seit 1956 ist die Bundeswehr vor Ort und hat mit der Luftwaffe den militärischen Betrieb des Lechfeldes durch die Aufstellung der Technischen Schule Lechfeld (TSL) wiederbelebt. Am 22. Juli 1958 hat zusätzlich das Jagdbombergeschwader 32 (JaboG 32) seinen Dienst- und Flugbetrieb auf dem Lechfeld aufgenommen. Das Jahr 2006 war geprägt durch die Verlagerung von Ausbildungsanteilen der TSLw 1 in die Lehrgruppe A der Führungsunterstützungsschule der Bundeswehr. Seitdem hat auch die Streitkräftebasis auf dem Lechfeld Einzug erhalten. Durch die Neuausrichtung der Bundeswehr 2011 wurde das JaboG 32 am 31. März 2013 aufgelöst. Der Flugplatz wird zukünftig nur noch als Ausweichflugplatz genutzt und von der wesentlich kleineren Flugplatzstaffel Lechfeld betrieben. Besonders durch die militärischen Schulungseinrichtungen bleibt die Bundeswehr trotz der deutlichen Reduzierung der Luftwaffendienststellen auf dem Lechfeld auch weiterhin ein großer Arbeitgeber vor Ort und Bestandteil der Region.


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