Willkommen am Standort Lüneburg

Stadt Lüneburg
Stadt Lüneburg (Quelle Stadt Lüneburg /Stadt Lüneburg )

Lüneburg blickt auf eine lange Geschichte zurück. Das Salz hat die Stadt einst reich gemacht und diesen Reichtum kann man heute noch in den vielen erhaltenen historischen Patrizierhäusern erkennen. Ein Spaziergang durch die Innenstadt zaubert uns in eine andere Zeit.

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Eindrücke der Stadt Lüneburg

Seit dem 1. Februar 1959 ist das Aufklärungslehrbataillon 3 in der Theodor-Körner-Kaserne auf dem ehemaligen Fliegerhorst Lüneburg stationiert.  Als Hauptnutzer der Kaserne ist das Bataillon der letzte Verband der Bundeswehr, welcher noch in Lüneburg seine Heimat hat  und seit dem 26.05.2008 auch den Beinamen „LÜNEBURG“ trägt. Als Aufklärungsverband des Heeres trägt das Bataillon durch ständige und umfassende Information in Echtzeit zu einem aktuellen Lagebild bei und schafft die wesentlichen Voraussetzungen für die erfolgreiche Führung von militärischen Operationen. Der Leitspruch des Verbandes „In der Heide zu Hause, weltweit im Einsatz“ verdeutlicht die häufigen Auslandseinsätze des Bataillons, welche unter anderem in Afghanistan, Bosnien, Kosovo, Irak, Somalia und Mali stattfanden.

Neben dem Aufklärungslehrbataillon 3 befindet sich noch das Kraftfahrausbildungszentrum Lüneburg, die 2. Kompanie des Artillerielehrbataillons 325, sowie die 4. Kompanie des Offizieranwärterbataillons 1 in der Theodor-Körner-Kaserne, dazu noch weitere Kleindienststellen, wie z.B. das Sanitätsversorgungszentrum.

Alle diese Einheiten machen Lüneburg zu einer bunten Garnison, deren Soldaten und Mitarbeiter gerne hier stationiert sind.

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Lüneburg und die Bundeswehr    

Lüneburg besitzt eine lange Tradition als Garnisonsstadt. Diese beginnt schon mit dem Bau der Burg auf dem Kalkberg, welche Lüneburg ihren Namen gegeben hat. Der Bau der Lüneburg, als Schutz- und Zufluchtsort für die Lüneburger Bevölkerung, im Jahre 951 stellt den Beginn von über 1000 Jahren da, in denen Lüneburg nahezu auch immer die Heimat von Soldaten war.

Sei es auf der eben genannten Lüneburg, im Zuge der Stadtmauer oder auch der Landwehr, durch schwedische Besatzungstruppen im Rahmen des Dreißigjährigen Krieges oder durch französische Besatzungstruppen während der Zeit Napoleons. Natürlich ging auch die Aufrüstung im Zuge der dunkeln Zeit des  Nationalsozialismus nicht an Lüneburg vorbei und so wurden zwischen 1935 und 1939, 3 neue Kasernen zusätzlich zur Lüner Kaserne hier in Lüneburg gebaut. Die Schlieffenkaserne, die Scharnhorstkaserne, sowie der Fliegerhorst, die heutige Theodor-Körner-Kaserne wurden in diesem Zeitraum erbaut.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges folgten 13 Jahre, in denen Lüneburg die Garnison britischer Truppen war. Am 08.11.1958 erfolgte dann symbolisch die Übergabe der Lüneburger Kasernen an die noch im Aufbau befindliche Bundeswehr.

Lüneburg wurde im Folgenden die Heimat der Panzerbrigade 8, welche bis Oktober 1959 in Lüneburg aufgestellt wurde und bis zu ihrer Auflösung 1992 hier verbleiben sollte.

Die Truppenreduzierungen im Zuge der Wiedervereinigung führten dazu, dass heute das Aufklärungslehrbataillon 3 das letzte verbleibende Bataillon in Lüneburg ist und die Theodor-Körner-Kaserne zusammen mit dem Standortübungsplatz Wendisch-Evern die letzte Liegenschaft der Bundeswehr darstellt.

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