Herzlich Willkommen am Standort Volkach mit Patengemeinden

Maria im Weingarten
Maria im Weingarten (Quelle www.volkach.de)

Der mittelalterliche Stadtkern von Volkach mit Blick auf das Rathaus


Stadt Volkach

Volkach ist eine Stadt im unterfränkischen Landkreis Kitzingen und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Volkach. Die Stadt am Main liegt im mainfränkischen Weinanbaugebiet.
Volkach liegt im Norden des Landkreises Kitzingen, der zum Bezirk Unterfranken des Freistaats Bayern gehört. Die Stadt bildet den nördlichen Abschluss des Landkreises und grenzt an den Landkreis Schweinfurt im Norden, die Stadt Prichsenstadt im Osten, die Marktgemeinde Wiesentheid im Südosten, die Gemeinde Schwarzach am Main im Süden sowie die beiden Dörfer der Verwaltungsgemeinschaft Sommerach und Nordheim. Im Westen schließt der Landkreis Würzburg an die Stadt an.
Die Stadt Volkach liegt etwa 14 Kilometer von der Kreisstadt Kitzingen entfernt. Die nächsten größeren Städte sind Schweinfurt, 20 Kilometer entfernt, sowie Würzburg mit einer Entfernung von 22 Kilometern.
Mit einer Fläche von 60,19 km² ist Volkach die drittgrößte Kommune im Landkreis. Bei einer Einwohnerzahl von etwa 9.000 ergibt sich eine Einwohnerdichte von 150 je km². Die Stadt liegt somit knapp unter dem bayerischen Durchschnitt von 176 je km².
In der Innenstadt von Volkach gibt es verschiedene kleine Geschäfte mit unterschiedlichen Sortimenten. Direkt an der Staatsstraße von Kitzingen bzw. Schwarzach in Richtung Schweinfurt bzw. Gaibach befindet sich mit dem „Einkaufspark Volkacher Mainschleife“ ein großes Einkaufszentrum mit diversen Geschäften (Lebensmitteldiscounter, Lebensmitteleinzelhandel, Textil, Schuhe sowie ein Markt für Drogerie-/Haushalts- und Schreibwaren; längerfristig soll noch eine Apotheke hinzukommen). Am Rande der Altstadt existiert ein Outlet für Skatermode. Die Siedlungen werden durch mehrere Lebensmitteleinzelhandelsgeschäfte bedient. Einzelne Ortsteile werden über fahrende Bäcker mit Lebensmitteln versorgt.
Volkach verfügt mit der Helios-Klinik über ein kleines Krankenhaus mit dem Schwerpunkt Chirurgie. In Volkach gibt es mehrere Apotheken; einige Allgemeinmediziner und die wichtigsten Fachärzte befinden sich vor Ort.

nach oben


Gemeinde Frankenwinheim

Das Dorf Frankenwinheim liegt im lieblichen Tal der Weidach, westlich der ehemaligen Kreisstadt Gerolzhofen.
Die Landschaft ist hügelig und sehr fruchtbar, daher schon in vorgeschichtlicher Zeit bebaut und besiedelt. Weizen und Braugerste, Zuckerrüben und Spargel gedeihen hier prächtig und an den Hängen des Rosenbergs wächst ein köstlicher Wein. Und selbst der Wald gibt außer der üblichen Holz noch Eichelmast und Wildkirschkerne, die für gutes Geld an Forstbetriebe und Baumschulen verkauft werden können. Die Fruchtbarkeit des Bodens ist wohl auch der Grund dafür, dass man in der Flur kaum Wiesenflächen kennt - alles ist Ackerland.
Frankenwinheim liegt 235 m über dem Meeresspiegel.
Da verschiedene Gebäude einer Ortschaft aber meist verschieden hoch liegen (etwa Pfarrhaus und Raiffeisenbank), wird die Höhe zum Fußboden des jeweiligen Rathauses angegeben.
Im Gradnetz der Erde liegt Frankenwinheim nahe beim Schnittpunkt 50° nördliche Breite und 10° östliche Länge.
Frankenwinheim wurde erstmals im Jahr 779 nach Christus urkundlich erwähnt. Das ehemals zur Herrschaft Wiesentheid der Grafen Schönborn zählende Dorf wurde 1806 durch Bayern mediatisiert und im Zuge von Grenzpurifikationen 1810 dem Großherzogtum Würzburg des Erzherzogs Ferdinand von Toskana überlassen, mit welchem es 1814 endgültig an Bayern fiel.

nach oben


Gemeinde Kolitzheim

Die Gemeinde Kolitzheim besteht aus acht typisch fränkischen Dörfern. Gernach, Herlheim, Kolitzheim, Lindach, Oberspiesheim, Stammheim, Unterspiesheim und Zeilitzheim haben sich 1978 zu einer Gemeinde zusammengeschlossen. Mit Ausnahme des reichsritterschaftlichen Ortes Zeilitzheim lebten bis 1803 alle Dörfer unter der geistlichen Herrschaft des Krummstabes: Gernach und Lindach waren dem Chorherrenstift Heidenfeld untertan, Herlheim, Unter- und Oberspiesheim gehörten zum Ebracher Klosteramt in Sulzheim, Kolitzheim und Stammheim zählten zum hochfürstlich würzburgischen Amt Klingenberg.
In allen acht Gemeindeteilen ist trotz aller Veränderungen und Weiterentwicklungen gerade in den letzten Jahrzehnten der ursprünglich dörfliche Charakter erhalten geblieben. Die landwirtschaftlich ausgerichtete Struktur ist geprägt von einer außerordentlichen Vielfalt: fruchtbares Ackerland, Sonderkulturen wie Spargel und Obst, Seen und Wälder bilden reizvolle Kontraste. Der Weinbau spielt gerade in Stammheim eine dominierende Rolle.

nach oben


Stadt Mainbernheim

Mainbernheim ist eine Stadt im unterfränkischen Landkreis Kitzingen. Die Stadt ist von einer nahezu vollständig erhaltenen mittelalterlichen Stadtmauer umgeben. Durch das Stadtgebiet, jedoch als Umgehungsstraße an der Altstadt vorbei, führt die Bundesstraße 8. Über die Anschlussstelle Marktbreit bzw. Kitzingen-Biebelried hat Mainbernheim eine gute Anbindung zu den Autobahnen A 3 und A 7. Größter und bekanntester Arbeitgeber Mainbernheims ist die 1863 gegründete Firma Bären-Schmidt, die unter anderem für ihre Lebkuchenherzen bekannt war. Von 1971 bis 2009 gehörte die Firma zu Haribo und seit Januar 2010 zur Lambertz-Gruppe. In der Volksschule Mainbernheim-Rödelsee werden die Grundschüler bis zur 4. Klasse unterrichtet. Mainbernheim ist eine der kleinsten Städte, die seit 1908 ein eigenes Elektrizitätswerk besitzen. Träger der kommunalen Energieversorgung ist die Elektrizitätswerke Mainbernheim GmbH. Der in Mainbernheim erzeugte Strom aus Solar und Blockheizkraftwerk beträgt rund 22 % und wird direkt ins Netz eingespeist.

nach oben


Gemeinde Prichsenstadt

Prichsenstadt war in seinen Uranfängen ein Schafhof von Wald umgeben – „Brisenhof“ genannt. Aus ihm entstand das Dorf „Brisendorf“, das urkundlich 1258 erwähnt wird und zur Grafschaft Castell gehörte.
Im Jahre 1366 erwarb Kaiser Karl IV. Brisendorf für die böhmische Krone und seinen Sohn Wenzel, König von Böhmen. 1367 erhob Kaiser Karl IV. Brisendorf zur Stadt. Von da ab führte es den Namen „Prichsenstadt“.
1437 kam Prichsenstadt in den Besitz der Burggrafen von Nürnberg und Markgrafen von Brandenburg – Ansbach. Nicht lange nachdem es ansbachisch geworden war, wurde Prichsenstadt im Jahre 1462 durch Bischof Johann III. von Würzburg, der mit dem Markgrafen Achilles in blutigem Kampfe lag, erobert und verwüstet.
Die Einwohner des 2 km von Prichsenstadt entfernten Dorfes Kleinschönbach, das durch die Kriegswirren im Jahre 1469 ebenfalls zerstört worden war, fanden in Prichsenstadt Aufnahme und siedelten sich westlich des Stadtturmes an.
Der Markgraf lies Prichsenstadt wieder aufbauen und die Stadtbefestigung erweitern. 1520 fand die Reformation Eingang. Im Bauernkrieg 1525 kam Prichsenstadt glimpflich davon, trotz der Sympathisierung mit den aufständischen Bauern.
Der schwärzeste Tag in der Geschichte Prichsenstadts war aber der 03. August 1632. An diesem Tage tauchten vor dem Obertor Prichsenstadts 6.000 kaiserliche Soldaten unter Oberst von Kolken auf und erstürmten die Stadt. Das Amtshaus und 14 weitere Gebäude wurden in Brand gesteckt. Während der folgenden Jahre musste die Stadt immer wieder Kontributionen an plündernde Truppen zahlen. Nach 1643 normalisierten sich die Zustände langsam.
Im Jahre 1682 erfolgte der Bau des Rathauses. Von 1791 bis 1803 war Prichsenstadt für kurze Zeit preußisch. In dieser Zeit wurde auch das Asylrecht aufgehoben. Wer nämlich in früherer Zeit ohne Vorsatz einen Mord begangen hatte, konnte nach Prichsenstadt fliehen und von hier aus Vergleichsverhandlungen führen.
1803 fällt Prichsenstadt an Bayern. Um 1878 kam Prinz Luitpold, der spätere bayerische Landesherr, während des Herbstmanövers nach Prichsenstadt.
Seit 1972 ist Prichsenstadt Amtssitz der Großgemeinde mit den Ortsteilen Altenschönbach, Bimbach, Brünnau, Järkendorf, Kirchschönbach, Laub, Neudorf, Neuses am Sand und Stadelschwarzach.

nach oben


Gemeinde Sommerach

Sommerach, ein historisch gewachsener Weinort mit rund 1.450 Einwohnern, liegt an der südlichen Mainschleife auf der romantischen Weininsel.
Sommerach gehört zu den schönsten Dörfern Bayerns und Deutschlands. Beim Dorfwettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft - Unser Dorf soll schöner werden" wurde der Weinort auf Landesebene 2012 und auf Bundesebene 2013 mit der Goldmedaille ausgezeichnet!
Einige der berühmtesten Bildstöcke Frankens weisen den Weg nach Sommerach. Aus der Entfernung wird die Ortsilhouette durch den steil aufragenden Turm der aus der Spätgotik stammenden Pfarrkirche geprägt. Eine gut erhaltene Wehrmauer aus dem 15. und 16. Jahrhundert mit Wehrtürmen und Toren umschließen einen Ortskern, der aufgrund seiner Geschlossenheit und Anmut in Franken recht einmalig ist.
Betritt der Besucher das Dorf, ist er sofort gefangen von einer barocken Bilderbuchkulisse. Ein Ensemble von stolzen Bürgerhäusern und schmucken Fachwerkbauten verleihen dem Ort seinen besonderen, malerischen Reiz. Fast fühlt man sich um Jahrhunderte zurückversetzt. Schon seit dem 11. Jahrhundert ist die Lebensader des Dorfes der Wein. Er hat die hiesige Lebensart und Atmosphäre seither geprägt.
Neben bemerkenswerten Sehenswürdigkeiten im Ort und nahen Umkreis bietet Sommerach einige Naherholungseinrichtungen. Campingplatz, Baggerseen, Wander- und Radwege, Aussichtsturm und nicht zuletzt der Rebsortenlehrpfad machen den Ort und seine Umgebung zu einem attraktiven Ausflugs- und Erholungsziel.
Daneben kommt aber auch die Kultur nicht zu kurz. Etwa 40 kulturelle Veranstaltungen werden in historischen Scheunen, idyllischen Winzerhöfen und im Main- und Schwarzacher Tor angeboten.

nach oben