Willkommen am Standort Sondershausen

Blick zum Frauenberg
Blick zum Frauenberg (Quelle SF Mayer, S 6 Fw/SF Mayer, S 6 Fw)
Wir freuen uns, Sie in der Garnisonsstadt Sondershausen begrüßen zu dürfen. Sondershausen ist eine im Norden des Bundeslandes Thüringen gelegene Mittelstadt und die Kreisstadt des Kyffhäuserkreises. Sie erstreckt sich im Tal der Wipper zwischen den Höhenzügen Hainleite im Süden und Windleite im Norden.


Willkommen am Standort Sondershausen

Sondershausen liegt in landschaftlich reizvoller und geschichtsträchtiger Umgebung und hat eine lange und sehr reichhaltige Tradition als Musik-, Residenz-, Berg- und Garnisonsstadt. Über Jahrhunderte prägte das Geschlecht der Fürsten zu Schwarzburg-Sondershausen die Stadt. Als Zeugnis der Residenzgeschichte thront weithin sichtbar das Schloss über Sondershausen. Mit dem „Loh-Orchester“, einem Sinfonieorchester, wurde auch die Musiktradition über Jahrhunderte bewahrt. Dieses Orchester ging einst aus der Fürstlichen Hofkapelle hervor, die seit 1637 nachweisbar ist. Das umfangreiche Kultur- und Freizeitangebot wartet nur darauf, genutzt zu werden. Die historischen Räume des Schlosses sowie das restaurierte und erweiterte „Haus der Kunst“ bieten ein besonderes Ambiente dafür. In jüngerer Zeit gingen die Wachstumsimpulse von der Industrialisierung (Bergbau ab 1893, Elektroindustrie ab 1905) aus. Dadurch wuchs die Stadt auf über 24.000 Einwohner. Der nach der Wiedervereinigung Deutschlands in Stadt und Umland einsetzende demografische Wandel, neue Bedürfnislagen und Finanzdefizite stellten die Kommunen vor neue Aufgaben. In diesem Zusammenhang kam es ab dem 1. Januar 1998 zur Eingemeindung der bis dahin selbstständigen Orte Berka, Großfurra und Oberspier in die Stadt Sondershausen. Am 1.12.2007 wurde mit der Eingemeindung der Einheitsgemeinde Schernberg, bestehend aus insgesamt 8 Ortschaften (Großberndten, Himmelsberg, Hohenebra, Immenrode, Kleinberndten, Schernberg, Straußberg und Thalebra) die jüngste „Stadterweiterung“ vollzogen. Somit konnte die Angebotspalette für Einwohner und Gäste nochmals wesentlich erweitert werden. Malerische kleine Orte oder reizvolle Landschaften laden zum Entdecken und Verweilen ein. Rad-, Reit- und Wanderwege erschließen die Umgebung mit ihren ausgedehnten Buchenwäldern und bieten immer wieder Blicke ins Land. Sondershausen ist eine Stadt, die aus ihrer Geschichte wesentliche Impulse zur Gestaltung der Gegenwart entnommen und sich zu einem kulturellen Zentrum in Nordthüringen entwickelt hat.

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Sondershausen und die Bundeswehr

Die Tradition Sondershausens als Garnisonsstadt reicht über 300 Jahre zurück. Nach der Fürstung des Grafen Christian Wilhelm von Schwarzburg am 3. September 1697 durch Kaiser Leopold I. folgte die Einrichtung einer Garde, die im Jahre 1702 immerhin eine Stärke von 172 Mann aufwies. Diese blieben auch bis zum Untergang des Heiligen Römischen Reiches 1806 im Reichsheer integriert. Im Zuge der stetigen Machtzunahme Napoleons, erklärten mehrere deutsche Staaten den Austritt aus dem Reich und schlossen sich dem Rheinbund an. Somit hatte auch das Fürstentum Schwarzburg- Sondershausen, als Mitglied des Rheinbundes von 1807 an, Truppen für Napoleon zu stellen. Ab 1813, mit dem Eingreifen russischer Streitkräfte, schlossen sich die Schwarzburger Truppen der antinapoleonischen Allianz an und trugen so zum Sieg über Napoleon bei. Ab 1815 gehörte Schwarzburg- Sondershausen dem deutschen Bund an, in dessen Bundesheer das Kontingent des Fürstentums in Bataillonstärke integriert wurde. Im preußisch- österreichischen Krieg 1866 stand das Sondershäuser Bataillon an der Seite des preußischen Heeres. Das Ende des Krieges und der Sieg Preußens mündete im 8. August 1866 in die Gründing des norddeutschen Bundes. Daraus resultierte eine Militärkonvention zwischen Schwarzburg- Sondershausen und dem Königreich Preußen, was zum Ausbau Sondershausen zur Garnisonsstadt führte, mit der gleichzeitigen Verlegung des 1. Bataillons des Thüringer Infanterie- Regiments 71 aus Erfurt. Der regierende Fürst von Schwarzburg- Sondershausen war Regimentschef. Nach 1867 entstanden militärische Einrichtungen und Anlagen, die die Notwendigkeit der Anpassung an den Standard des preußischen Heeres zeigt. Nach 1918, während der Weimarer Republik, war ein Reichswehrbataillon in der Kaserne stationiert und wurde dann durch Verlegung 1925 durch ein Verband der grünen Landespolizei, später die Landespolizeischule Thüringens, neu besetzt.Gut zehn Jahre später begann der Neubau der Kaserne und wurde ab Oktober desselben Jahres durch die Aufklärungsabteilung 4 bezogen.Zur Zeit der DDR war zunächst das Mot- Schützen- Regiment 23 der 4. Motorisierten Schützen- Division, dann das Panzerregiment 11 der 11. Motorisierten Schützen- Division und zuletzt die Ausbildungsbasis 19 stationiert. Ab 1991 wurde dann schließlich mit der Aufstellung des Raketenartilleriebataillons 702 bzw. ab 1994 Raketenartilleriebataillons 132 begonnen. Am 28. März 1994 erhielt die Kaserne den Namen „Karl- Günther- Kaserne“.

Gemäß Realisierungsplan „Heer 2011“ begann am 01. April 2013 die Aufstellung des FA/UA-Btl 1 am Standort SONDERSHAUSEN in Thüringen, die mit Abschluss der Organisationsmaßnahme am 30. September 2013 endet. Die Aufstellung dieses Bataillons stellt bei der Aufstellung der drei FA/UA-Btl eine Besonderheit dar, da sie unter Heranziehung eines anderen Verbandes erfolgt. Mit dem Rakatenartilleriebataillon 132 ist dies ein Verband der Artillerietruppe, der die Aufstellung des FA/UA-Btl 1 bereits seit Anfang des Jahres 2013 unterstützt. Im Rahmen des Wandels und der Weiterentwicklung ist das FA/UA-Btl 1 mittlerweile als ein Verband des deutsches Heeres, ebenso wie die beiden Schwesterbataillone in Celle und Altenstadt, der Unteroffizierschule des Heeres in Delitzsch unterstellt und damit noch näher an das Ausbildungskommando in Leipzig als alles überspannende Dienststelle gerückt.

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Weitere Informationen

www.sondershausen.de

Kyffhäuser App
www.suedharz-kyffhaeuser-app.de

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