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Schweriner Schloss
Schweriner Schloss (Quelle Stadt Schwerin)Größere Abbildung anzeigen

Die Landeshauptstadt Schwerin und sein schönes Umland


Die Landeshauptstadt Schwerin

Schwerin ist die Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern. Die kreisfreie Stadt ist mit ca. 92000 Einwohnern nach Rostock die zweitgrößte Stadt im Land.
Schwerin wurde im Jahr 1018 erstmals erwähnt und erhielt 1160 Stadtrechte, damit ist sie die älteste Stadt im heutigen Mecklenburg-Vorpommern. Die Stadt dehnte sich im Laufe der Zeit am West- und Südufer des Schweriner Innensees aus, insgesamt befinden sich zwölf Seen innerhalb des Stadtgebietes. Ausgangspunkt der Stadtentwicklung war die Stelle, an der sich das heutige Wahrzeichen der Stadt, das Schweriner Schloss, befindet. Das Schloss war bis 1918 eine Hauptresidenz der mecklenburgischen Herzöge und Großherzöge und ist seit 1990 Sitz des Landtages. Es war mit seinen umgebenden Gärten der Hauptveranstaltungsort der Bundesgartenschau 2009 und ist als historisch einmaliges Ensemble ein Kandidat für das UNESCO-Welterbe.

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Die Garnisonsstadt Schwerin

1747 fand die Garnison Schwerin erstmals in der Literatur Erwähnung.
Um 1822 gab es drei Kompanien eines leichten Bataillons sowie die Mecklenburg-Schweriner Artillerie. Mit der Rückverlegung der Residenz nach Schwerin 1837 wurde die Garnison ausgebaut. Zu diesem Zeitpunkt kam auch die Grenadier-Garde nach Schwerin. Das Militär prägte das Bild der Stadt. 1862 wurde die Artillerie-Kaserne auf dem Ostorfer Berg fertiggestellt.
Durch die Militärkonvention mit Preußen 1867 kam es zur Eingliederung in die preußische Armee. Das aus der Grenadier-Garde und einem Bataillon Mecklenburg-Strelitzer Infanterie gebildete Infanterie-Regiment 2 wurde das Grenadier-Regiment 89.
Nach 1870 bezogen die Truppen ihre neuen Kasernen, unter anderem auch die Jägerkaserne in der Werderstraße. Hier fanden zunächst das Jägerbataillon und später die 89´er Grenadiere Unterkunft. Von 1901bis 1904 erfolgte der Bau der Werder-Kaserne unter Einbeziehung der Jäger-Kaserne. Vom Militär profitierte natürlich auch die Wirtschaft der Stadt. Zeitweise gab es mehrere Munitionsfabriken sowie ein Flugzeugwerk der Firma Fokker.
1919 musste die Garnison Schwerin den Ergebnissen des Versailler Vertrages Rechnung tragen, die Anzahl der Truppen wurde wesentlich verringert. Im Zuge der starken Aufrüstung in der Zeit des Nationalsozialismuserfolgte eine erneute Vergrößerung der Anzahl der Truppenteil ein Schwerin sowie der Neubau von Kasernen.
Das Ende des 2. Weltkrieges wurde für Schwerin mit dem Einmarsch amerikanischer Truppen am 2. Mai 1945 zur Realität. Am 1. Juni 1945 besetzten britische Truppen die Stadt, die schließlich am 1. Juli durch die sowjetische Armeeabgelöst wurden. In die Mehrzahl der Kasernen zog die Rote Armee ein. Die Kasernen in der Werdervorstadt und in Stern Buchholz sowie die alte Artilleriekaserne wurden später durch die Kasernierte Volkspolizei (KVP) bzw. die Nationale Volksarmee (NVA) genutzt. Die ehemaligen sowjetischen Truppen verlassen Schwerin feierlich im April 1993. Die verlassenen Kasernen sind bereits abgerissen oder neuen zivilen Nutzern zugeführt worden.
Nach der Wiedervereinigung beider deutschen Staatennutzte die Bundeswehr nach 1990 zwei Kasernen und die Liegenschaften in der Schlossgartenallee (Kreiswehrersatzamt, Wehrdienstberatung) und Görries (Standortverwaltung). In Stern Buchholz waren das Panzerbataillon 403 und weitere kleinere Dienststellenbeheimatet. Am 30. März 2007 fand die letzte Flaggenparadein der Blücher-Kaserne Stern Buchholz statt, die danach einer zivilen Nutzung zugeführt wurde.
Heute nutzt die Bundeswehr in Schwerin lediglich die Werder-Kaserne und die Liegenschaft in der Schlossgartenallee.

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Unsere Dienststellen in Schwerin

Landeskommando Mecklenburg-Vorpommern ( LKdo M-V ) in Schwerin

Karrierecenter der Bundeswehr (KarrC Bw SN) in Schwerin

ZAW Betreuungsstelle Schwerin (ZAW BetrSt SN)

Abgesetzter Technischer Zug 356 (AbgTZg 356) in Elmenhorst

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