Willkommen auf dem Fliegerhorst Jever

Kaserneneinfahrt (Quelle Bundeswehr)

Entgegen dem Namen des Standortes gehört dieser zur Stadt Schortens, beide Städte liegen in unmittelbarer Umgebung zum Fliegerhorst. Eingebettet im Herzen Frieslands, einer Region wo viele den Urlaub verbringen und das gesundheitsfördernde Klima über die Grenzen hinaus geschätzt wird.


Der Fliegerhorst


Der Flugplatz Jever (früher Fliegerhorst Jever) befindet sich flächenmäßig größtenteils im Upjeverschen Forst, der wiederum am Ortsteil Upjever der Stadt Schortens angrenzt. In der Geschichte der „fliegenden Luftwaffe“ hat dieser eine lange und erinnerungsvolle Tradition.


Mit dem Bau des Flugplatzes wurde Anfang 1935 begonnen und nach nur eineinhalbjähriger Bauzeit war das Areal bereits fertig gestellt. Mit der Übergabe an die Luftwaffe am 01.05.1936 wurde der Flugplatz in Betrieb genommen und hatte seitdem unterschiedlichsten Streitkräften und Verbänden als „Basis‟ gedient. Vor und während des zweiten Weltkriegs wurde der Platz bis zum Kriegsende durch die Luftwaffe der Wehrmacht genutzt. Da es während des Krieges nur zu geringen Zerstörungen kam, wurde die Anlage nach Kriegsende von den Alliierten übernommen und diente in der ersten Zeit zur Unterbringung von ehemaligen Zwangsarbeitern. Bis zur Übernahme durch die Royal Air Force im Frühjahr 1951, wurden hier Teile der dänischen Streitkräfte untergebracht.


Von 1951 bis zur Einstellung des Flugbetriebs 2013 wurde der Platz über die Jahre hinweg durch Piloten in britischer wie auch deutscher Uniform genutzt. Während dieser Zeit waren u. a. das Waffensystem Hawk Hunter (RAF), Starfighter (Waffenschule 10) und Tornado (JaboG 38 „F‟) hier stationiert. Neben den fliegenden Waffensystemen war zudem zur Wartung und Instandsetzung die Luftwaffenwerft, später Luftwaffeninstandhaltungsgruppe, am Standort beheimatet.


Mit dem Aufbau des Objektschutzregimentes und der Auflösung des Jagdbombergeschwaders 38 hat sich das Bild der Luftwaffe am Standort Schortens und in Friesland generell verändert: das „Flecktarn der Uniform‟ hat die „Fliegerkombi‟ abgelöst, den Piloten und Technikern der fliegenden Luftwaffe sind die „grünen‟ Objektschützer mit blauem Barett gefolgt.


Dieser grundlegende Wandel auf dem Fliegerhorst ist in der zivilen Öffentlichkeit mit vertrauensvoller und herzlicher Reaktion auf- und wahrgenommen worden und auch die Objektschützer der Luftwaffe sind an diesem traditionsreichen „Fliegerstandort‟ mit großer Anteilnahme begrüßt worden. Eine besondere Ehre und Freude liegt in dem Ereignis begründet, dass der Landkreis Friesland die Entscheidung des Ministers herbeigeführt hat, dem ObjSRgtLw im Jahr 2006 den ehrenvollen Zusatz „Friesland‟ als Ausdruck der besonderen Beziehung und der großen Verbundenheit zur Region zu verleihen.

Im Jahr 2013 wurde nach insgesamt 77 Jahren der Flugbetrieb eingestellt und der Platz schließlich im Jahr 2014 „entwidmet‟. Seither dient der ehemalige Flugplatz dem Objektschutzregimentes der Luftwaffe „Friesland‟ als Heimatstandort.“

Wappen Deutschland