Willkommen am Standort Roth

Blick auf die Kernstadt
Blick auf die Kernstadt (Quelle Stadt Roth)Größere Abbildung anzeigen

Die Kreisstadt Roth und das schöne Umland

Garnisonsstadt Roth

Die Kreisstadt Roth liegt im Fränkischen Seenland. Informieren Sie sich über das Leben in der Stadt. Erleben Sie ihren Facettenreichtum und tauchen Sie ein in die Geschichte mit den zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Die hervorragende Wohnqualität, eine ausgezeichnete Infrastruktur, ein umfangreiches Veranstaltungsangebot und die abwechslungsreichen Freizeitaktivitäten zeichnen die Kreisstadt im Herzen der Metropolregion Nürnberg aus.

Stadt Roth
Kirchplatz 4, 91154 Roth
09171/848-0
09171/848-169

Bürgermeister: Ralph Edelhäußer, CSU

Öffnungszeiten Stadt Roth:
Montag bis Freitag: 07:00 Uhr bis 12.00 Uhr
Dienstag und Donnerstag: 13:30 Uhr bis 17:00 Uhr

Tourist-Information
Hauptstraße 1, 91154 Roth
09171/848-513
09171/848-519


Öffnungszeiten Tourist-Information:
April bis September
Montag bis Freitag: 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr und 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr

August
Samstag: 13:00 Uhr bis 15:00 Uhr

Oktober bis März
Montag bis Freitag: 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr
Montag, Dienstag und Donnerstag: 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr

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Geschichte der Otto-Lilienthal-Kaserne

Die Geschichte der Otto-Lilienthal-Kaserne begann im Jahre 1956 auf dem Fliegerhorst Roth-Kiliansdorf. Bereits im Frühjahr 1936 fiel die Entscheidung, das mit Kiefernwald bewachsene und von Sumpf durchsetzte Gelände zum Fliegerhorst auszubauen. Die Vorbereitungsarbeiten wie Rodung und Entwässerung sowie Planierung des zukünftigen Flugfeldes gingen zügig voran und im Mai 1938 konnte das Vorkommando der Flugzeugführerschule C9 den Flugplatz Roth beziehen. Das erste Flugzeug - eine JU 52 - landete in Roth noch im gleichen Jahr und die Flugzeugführerschule nahm als erster Verband ihren Dienst auf. Von Indienststellung des Platzes an verlegten verschiedene Verbände mit Einsatz-,Einsatzunterstützungs- und Instandsetzungsaufgaben abwechselnd nach Roth, so zum Beispiel die Flugzeugführerschule C 14 und das Luftflottenkommando 3.

Am 08. April 1945 wurde der Fliegerhorst Roth von der 2nd Air Force Division (US) mit 91 B24 Bombern bombardiert. Diese Flugzeuge warfen insgesamt 216,2 Tonnen Bomben auf den Flugplatz, ehe der Fliegerhorst am 20. April von amerikanischen Truppen besetzt wurde. Erst am 08. Februar 1956 wurde das Flugplatzgelände wieder an deutsche Dienststellen übergeben.

Nachdem der Bundesminister der Verteidigung am 23. Juni 1956 die Einrichtung der Bundeswehrverwaltungsstelle Roth (Vorläufer des heutigen Bundeswehr-dienstleistungszentrums) angeordnet hatte, begann bald die Instandsetzung des vernachlässigten Fliegerhorstgeländes.

Am 13. Juli 1956 traf bereits das militärische Vorkommando am Fliegerhorst ein. Das Luftwaffenausbildungsregiment 2 nahm am 15. August 1956 mit der Einberufung der ersten 350 freiwilligen Rekruten den Ausbildungsbetrieb am Standort Roth auf. Die Rekruten wurden zur 1./Luftwaffenausbildungsregiment 3 und 2./Luftwaffenausbildungsregiment 3 sowie zu einer Stützpunktstaffel einberufen und bildeten damit als Teil des I. Bataillons die Keimzelle für das zukünftige Luftwaffenausbildungsregiment 3. Da der Regimentsstab noch nicht aufgestellt war, wurde das I./Luftwaffenausbildungsregiment 3 direkt dem Kommando der Schulen in Fürstenfeldbruck unterstellt. In wenigen Jahren entstand in drei Bauabschnitten eine moderne militärische Ausbildungsstätte mit über 100 neuen Gebäuden.

Am 17. Oktober 1960 landeten die ersten beiden Alouette II der Heeresfliegerstaffel 4 auf dem Flugplatz in Roth. Sie bildeten die fliegerische Keimzelle der Staffel für die Aufstellung des Verbandes.

Am 01. September 1961 wurde der Fliegerhorst Roth Heeresflugplatz. Neben dem Hubschraubertyp Alouette flog auch das Flächenflugzeug DO 27. Mit der Einführung des Hubschraubers Bell UH-1D im Jahre 1969, wurde das damalige Heeresfliegerbataillon 4 zur Erfüllung ihres Einsatzauftrages - Transport von Truppen, Verwundeten und Material - vervollständigt.

Seit Oktober 1979 war das Heeresfliegerregiment 26 mit dem Panzerabwehrhubschrauber BO 105 ausgestattet. Das Heeresfliegerregiment 26 war der einzige fliegende Truppenteil des Heeres in Bayern. Im Juli 2003 wurde der Verband umbenannt in Kampfhubschrauberregiment 26. Im Rahmen eines feierlichen Appells am 10. Oktober 2003 bekam das Kampfhubschrauberregiment 26 den Namenszusatz „Franken“. Mit der Neuaufnahme des Kampfhubschraubers TIGER, mit insgesamt 32 neuen Kampfhubschraubern, rechnete das Regiment ab 2008.

In den Jahren bis 2011 entstanden neue Wartungshallen und andere Gebäude für die geplante Stationierung des Tiger-Hubschraubers beim Kampfhubschrauberregiment 26. Im Zuge der Neuausrichtung der Bundeswehr wurde jedoch im Oktober 2011 bekanntgegeben, dass das Hubschrauberregiment im Jahr 2014 aufgelöst wird.

Das II. Bataillon des Luftwaffenausbildungsregiments wurde Ende des Jahres 2012 aufgelöst. Das Luftwaffenausbildungsregiment selbst und die Heeresfliegerstaffel 269 wurden mit Wirkung zum 31. März 2013 aufgelöst. Die Auflösung des Kampfhubschrauberregimentes 26 erfolgte mit Wirkung zum 1. Juli 2014.

Aktuell sind in der Kaserne - neben vielen Kleindienststellen - die 7. und 8. Kompanie des Luftwaffenausbildungsbataillons aus Germersheim, die 9. Kompanie des Feldjägerregimentes 3, das Sanitätsversorgungszentrum Roth und ein Zug der Sanitätsstaffel Einsatz aus Hammelburg stationiert. Die Otto-Lilienthal-Kaserne befindet sich derzeit im Wandel und wird zukünftig die Offizierschule der Luftwaffe beheimatet.

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