Herzlich Willkommen am Standort Rotenburg - Visselhövede

Pferdemarkt mit Rathaus
Pferdemarkt mit Rathaus (Quelle PIZ Rotenburg (W.)Größere Abbildung anzeigen

Rotenburg an der Wümme ist eine Kleinstadt im ländlichen Niedersachsen mit rund 20 000 Einwohnern in der Kernstadt und knapp 3000 Einwohnern in den zugehörigen Gemeinden Borchel, Mulmshorn, Unterstedt und Waffensen.
Wümme, Wiedau und Rodau um- und durchfließen die Stadt, die sonst von einer schönen ländlichen Natur umgeben wird. Mit ihren urigen Feldern, naturbelassenen Seen und erdverwachsenen Bäumen erweckt die Landschaft rund um Rotenburg einen verträumten Eindruck. Gleichzeitig liegt Rotenburg verkehrsgünstig im Länderdreieck Hannover-Bremen-Hamburg und verfügt über Autobahn- und Schienenanbindung.


Die Geschichte Rotenburgs

Die Anfänge Rotenburgs lassen sich bereits auf das Jahr 1195 datieren, als der Verdener Bischof Rudolf I. eine rote Burg – die Rodeborg bzw. Rodenborch zum Schutz gegen die Angriffe sächsischer Herzöge bzw. die Eingriffe Bremer Bischöfe errichten ließ. Sie erhielt ihren Namen vermutlich auf Grund der Farbe der verwendeten roten Backsteine. Der Name wurde dann anschließend auf die Siedlung übertragen.
Diese Burg bestand – immer wieder den Kriegen und damit einhergehenden baulichen Anpassungen an veränderte Kriegsführung entsprechend der Zeiten – noch bis 1840, als dann ihre Wälle abgetragen und deren Steine nutzbringend anderweitig verwendet wurden. Dadurch trug sie maßgeblich zur Entwicklung der Siedlung bei.
1929 wurde die Siedlung Rotenburg zur Stadt umgewandelt und beherbergte zu diesem Zeitpunkt ca. 6 000 Einwohner.
Die Landwirtschaft bildete sich im Laufe der Jahrhunderte zu einem der wichtigsten Erwerbszweige heraus und dadurch entwickelte sich das Handwerk zu einem eigenen Wirtschaftszweig in Rotenburg. Durch die Verwaltungsmacht, die diese Stadt schon seit Beginn ihrer Geschichte inne hat, entstanden auch die Dienstleistungen die für die verschiedenen Verwaltungen grundlegend waren. 1936 wurde Rotenburg zum Garnisionsort.
Nach dem Zweiten Weltkrieg bestimmten vor allem die Bundeswehr, das Diakoniekrankenhaus und die Rotenburger Werke das Wirtschaftsbild der Stadt. Noch heute sind dies, neben vielen neuen Gewerben, Eckpfeiler der aufstrebenden Stadt an der Wümme.
In den Jahren 1986 bis 1996 erhielt die Rotenburger Innenstadt eine Modernisierung. Das Stadtbild bestimmen nun Verkehrsberuhigte Straßen, eine ausgedehnte Fußgängerzone und stadtkernnahe Wanderwege sowie ein gut ausgeschildertes Radwanderwegenetz. Diese laden zu einem Besuch oder zu Ferien in Rotenburg (Wümme) ein. Das Erlebnisbad "Ronolulu" zieht viele Menschen aus nah und fern an.
In Rotenburg (Wümme) sind mehrere bedeutende Industrie- und Dienstleistungsbetriebe beheimatet. Das Agaplesion Diakonieklinikum Rotenburg zum Beispiel und die Rotenburger Werke der Inneren Mission beschäftigen allein fast 3.500 Personen.
Die Stadt ist eine gut ausgestattete und moderne Kleinstadt mit Bildungseinrichtungen wie Schulen aller Art, einem Berufsbildungszentrum, einer Volkshochschule, Ärzte diverser Fachrichtungen, einer Bibliothek, einem Stadtarchiv, Galerien, Kultur- und Sportvereinen (vgl. Homepage Stadt Rotenburg, mit Stand vom 26.11.2015 Stadtinfo – Historisches).

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Die Lent-Kaserne

Die Bundeswehr ist im Landkreis Rotenburg zahlreich und mit guter und langer Tradition vertreten. Es gibt Kasernen in Bremervörde, Hesedorf, Rotenburg und Seedorf. Die, wenn auch mit zum Teil erheblichen Reduzierungen, die gegenwärtige Bundeswehrreform überdauern werden.
Zu Rotenburg selbst gehörig ist die an den Rotenburger Flugplatz grenzende Lent-Kaserne. Diese wurde 1936 als Luftzeugamt mit Flugplatz errichtet und während des Zweiten Weltkrieges wie vorgesehen genutzt. Nach Kriegsende wurde sie bis 1958 von den britischen Besatzern betrieben, anschließend waren dort Teile des Logistikbataillons und Heeresfliegertruppenteile stationiert. Nach den Heeresfliegern, welche bis Anfang 1990 in Rotenburg (Wümme) stationiert waren, folgten Instandsetzungs-, Logistik- und Fernmeldeeinheiten.
Anfang bis Mitte der 60er Jahre kamen Fernmelde- und Nachschubkräfte sowie ein Flugabwehrraketenbataillon dazu. Die fliegenden Teile verließen Anfang der 90er Jahre den Standort Rotenburg, woraufhin der Flugplatz in die zivile Nutzung überführt wurde.
Die Fernmeldeeinheiten hatten die längste Bestandszeit bisher an diesem Standort. So kam es, dass erst das Fernmeldebataillon 120 (hier stationiert seit Mitte 1960er Jahre) hier seine Heimat hatte, bis im Jahr 1990 das Fernmeldebataillon 1 Einzug hielt. Dieses wurde dann 2006 zum Fernmelderegiment 1. Im Jahr 2015 wurden zum 31.12.2015 dann sowohl das Fernmelderegiment 1, als auch das Logistikbataillon 3 aufgelöst. Das Jägerbataillon 91 wurde am 01.07.2015 unter der Führung der Panzerlehrbrigade 9 als Infantrieverband neu in Dienst gestellt. Das Bataillon und der Standort werden nun geführt durch den Kommandeur und Standortältesten Oberstleutnant Buchholtz und seinem Stellvertreter Oberstleutnant Loß.
Gegenwärtig sind damit in der Lent-Kaserne das Jägerbataillon 91, die 3. Kompanie Versorgungsbataillon 141, das Bundeswehrdienstleistungszentrum Rotenburg und ein Sanitätsversorgungszentrum stationiert.

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