Willkommen am Standort RHEINBACH

Bachstrasse (Kernstadt) (Quelle Bundeswehr)Größere Abbildung anzeigen

Rheinbach ist mit seinen rund 27.000 Einwohnern und neun Ortsteilen gesellschaftliches, wirtschaftliches und soziales Mittelzentrum in der Metropolregion Köln/Bonn, liegt 173 Meter ü. NN und erstreckt sich auf 69,74 Quadratkilometern im südlichsten Zipfel Nordrhein-Westfalens, unweit der Grenze zu Rheinland-Pfalz. Als eine der neunzehn Kommunen des Rhein-Sieg-Kreises zählt Rheinbach zum Regierungsbezirk Köln. Eingebunden ist Rheinbach in den Naturpark Rheinland, der sich auf 1.045 Quadratkilometern von Rhein und Eifel bis in die südliche Spitze der Niederrheinischen Bucht erstreckt. Verkehrstechnisch ist Rheinbach optimal angebunden: In der Nähe verläuft die Autobahn A 61 - eine der wichtigsten Nord/Süd-Achsen Deutschlands - mit Verbindungen zu anderen Fernstraßen. Auch mit der Bahn ist Rheinbach leicht zu erreichen. Der Bahnhof ist zu Fuß nur wenige Minuten vom Stadtzentrum entfernt. Für kurze Wege sorgt zudem der gut ausgebaute öffentliche Nahverkehr. So sind die Beethovenstadt Bonn oder die Domstadt Köln in kurzer Zeit bequem mit Bahn oder Auto zu erreichen - zum Beispiel für einen Besuch der Bonner Museumsmeile oder einem Ausflug in die Altstadt Kölns. Das romantische Ahrtal mit seinen Spitzenweinen ist nur einen Katzensprung entfernt. Und wenn es auf Dienstreise oder in den Urlaub geht, sind die Flughäfen Köln/Bonn, Frankfurt am Main, Düsseldorf und Haan im Hunsrück nicht weit.

Stadt Rheinbach

Rheinbach ist eine Stadt voller Geschichte und Geschichten. Inmitten der modernen Wohn-, Geschäfts- und Arbeitswelt sind immer wieder Spuren der Vergangenheit zu entdecken.

Überdies ist Rheinbach eine grüne Stadt. Ein ruhiger Ort zum Erholen und Entspannen. Weitläufige Fuß- und Wanderwege um die Stadt laden zu Spaziergängen oder Radtouren ein. Mit dem Stadtpark und dem Freizeitpark liegen wenige Schritte von der Geschäftigkeit der Innenstadt zwei Oasen, die zum Verweilen in der freien Natur einladen. Mehr als vierzig Sportvereine und Fitnessclubs sorgen dafür, dass Körper, Geist und Seele in Schwung bleiben.

Überregional ist Rheinbach als Stadt der Schulen und Bildung anerkannt. Fünf Grundschulen, die Albert-Schweitzer-Schule als Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen sowie je eine Real- und Hauptschule bereiten die Schülerinnen und Schüler auf das Berufsleben vor. Die Allgemeine Hochschulreife kann man am städtischen oder einem der beiden privaten Gymnasien erwerben. Seit 1995 ist in Rheinbach die international ausgerichtete Hochschule Bonn/Rhein-Sieg ansässig.

Im Berufskolleg für Glas, Keramik und Gestaltung des Landes Nordrhein-Westfalen werden traditionelle und innovative Verfahren der Glastechnik und -Gestaltung ebenso vermittelt, wie Fachkenntnisse im Bereich Grafik und Mediengestaltung. Um den musikalischen Nachwuchs kümmert sich die Musikschule. Lebenslanges Lernen ermöglicht die Volkshochschule mit ihren zwölf Fachbereichen.(Quelle: www.rheinbach.de, Stadtprofil)

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Rheinbach und die Bundeswehr

Im Jahr 1956 wurde mit Zustimmung des Rates der Stadt Rheinbach das zur Unterbringung belgischer Truppen erbaute Barackenlager von der Bundeswehr übernommen und für die Unterbringung von Bundeswehrsoldaten vorgesehen. In dieses Jahr fällt auch der Abzug der belgischen Truppen aus Rheinbach. Am 05. Juli 1956 wurde das Barackenlager von den Belgiern an die Standortverwaltung Bonn übergeben. Rheinbach wurde Bundeswehrstandort . Am 23. Mai 1957 erfolgte der offizielle Einmarsch der Bundeswehr in Rheinbach mit dem Wachbataillon, der Feldjägerlehrkompanie und dem Lehrmusikkorps.


Den Dienststellen am Standort kam in den Folgejahren für die Unterstützung der Obersten Bundeswehrführung, im nahegelegenen Bonn, stets eine zentrale Bedeutung zu. So waren in der Anfangszeit der Bundeswehr lange Zeit Stäbe und Verbände der Fernmeldetruppe in Rheinbach stationiert. Auch in der damaligen Zeit war die Bundeswehr vor Umstrukturierungen nicht sicher. Hier ein Beispiel aus dem Jahr 1970: Im Zuge der neuen Heeresstruktur 3 wurden umbenannt:- das Fernmeldebetriebsregiment 751 in Fernmelderegiment 90, das schwere Fernmeldebetriebsbataillon 760 in schweres Fernmeldebetriebsbataillon 910 und die Funkkompanie 751 in Funkkompanie 902. Der Stab des Fernmelderegiment 90 war im Gebäude des ehemaligen Konvikt St. Albert am Stadtpark stationiert. Die vorgesetzte Dienststelle war die Führungsfernmeldebrigade in Meckenheim. Dem Fernmelderegiment 90 waren die schweren Fernmeldebetriebsbataillone der Fernmeldetruppe der Obersten Bundeswehrführung unterstellt: das schwere Fernmeldebetriebsbataillon 910 in Rheinbach, das schwere Fernmeldebetriebsbataillon 920 in Kastellaun und das schwere Fernmeldebetriebsbataillon 930 in Gerolstein…. Oder natürlich 1991: Der Bundestag bestimmte Berlin zum künftigen Regierungssitz. Dieser Beschluss bewirkte für das gesamte Bonner Umland, auch Rheinbach, weitreichende Strukturveränderungen…. Heute, wo sich die Bundeswehr in zahlreichen weltweiten Einsätzen befindet, spielt das Betriebszentrum IT-System der Bundeswehr (BITS) als größte in der Tomburg-Kaserne Rheinbach ansässige Dienststelle eine wesentliche Rolle für die Sicherstellung der weltweiten Führungsfähigkeit der Bundeswehr. Der Standort ist heute ein zentraler IT-Knoten der Bundeswehr, der Einsatzkontingente weltweit mit IT-Dienstleistungen versorgt. Das 2013 aufgestellte BITS setzt so die langjährige Tradition der Fernmelder der Bundeswehr, heute der Führungsunterstützung, am Standort Rheinbach fort.

Quelle: Rheinbach – Chronik des Standortes 18.08.2014, Hrsg StOÄ Rheinbach

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