Willkommen am Standort Jülich

Hexenturm Jülich (Quelle Bundeswehr)Größere Abbildung anzeigen

Die Stadt Jülich ist mit ihren über 32.247 Einwohnern eine mittlere, kreisangehörige Stadt im Kreis Düren ca. 32 km entfernt von Aachen. Sie gilt als historische Festungs- und moderne Forschungsstadt an der Rur und blickt auf eine über zweitausendjährige Geschichte als ehemalige Herzogstadt zurück.

Die Stadt Jülich

Mit dem geschichtlichen Hintergrund der 2000 Jahre zurückreicht, möchten wir Ihnen einen kleinen Einblick geben.
Jülich wurde gegen Ende des 1. Jh. v. Chr. als Raststation Juliacum gegründet, an einer Verengung des damals schwer zu passierenden Rurtales. Erstmals historisch greifbar wird die heutige Stadt mit dem Vordringen der Römer nach Germanien, als sie um 50–30 v. Chr. vom Rheinland Besitz ergriffen und die einheimischen Eburonen vernichteten. Zwar konnten bislang am Ort des römischen Juliacum selbst keine Hinweise für eine vorrömische Besiedlung entdeckt werden, jedoch wurde nahe Niederzier ein keltischer Ringwall entdeckt, der in cäsarischer Zeit zerstört wurde und möglicherweise eine Vorgängersiedlung des heutigen Jülich ist.


1234 wird Jülich offiziell als Stadt erklärt und 1239 mit dem Krieg gegen den Erzbischof von Köln zerstört. Im 14. Jh. erhielt sie eine neue Befestigung, von der bis heute noch Relikte vom Hexenturm und Mauerreste erhalten sind. Das Rurtor, auch jetzt Hexenturm genannt, hatte in der damaligen Zeit viele Namen z.B. „Porta Rurae“ (lat. für „Rurtor“), „Rurtor“, „Gefangenenthürn“, „Gefängnußthurm“, „Hessenturm“. Ab dem 18. Jh. wurde daraus der heutige Hexenturm, eigentlich irreführend da in Jülich nur wenige Hexenverfolgungen stattgefunden haben.
Die Zitadelle Jülich war einst Bestandteil der Festung Jülich und ist das wichtigste erhaltene Baudenkmal der Stadt.


Seit 1972 beherbergt die Zitadelle das städtische Gymnasium. Nach umfangreichen, mehr als 25 Jahre währenden Restaurierungsarbeiten ist die Zitadelle seit 1998 im Rahmen der musealen Präsentation des Stadtgeschichtlichen Museums Jülich und durch Führungen für Besucher erschlossen.
Am Ende des Zweiten Weltkrieges galt Jülich als die am stärksten zerstörte Stadt Deutschlands. Doch 1945 konnte man auf René von Schöfer und seine Stadtsanierungspläne von 1937 - 1942 zurückgreifen; Jülich war damit die erste Stadt im Rheinland, die ein vollständiges Wiederaufbaukonzept vorlegte. Der so an der historischen Stadtgestalt gerade auch der Renaissancezeit orientierte Wiederaufbau gilt heute als bedeutendster Beitrag zur Stadtbaugeschichte unseres Jahrhunderts. Um den historischen Stadtgrundriss und das wiedergewonnene charakteristische Erscheinungsbild der Stadt besser zu schützen, steht die ganze pasqualinische Altstadt Jülichs seit 1993 unter Denkmalschutz.

nach oben


Jülich und die Bundeswehr

Das seit dem 01.04.2008 so bezeichnete Mechatronikzentrum der Bundeswehr Jülich schaut als Instandsetzungswerk auf eine 50-jährige Geschichte zurück.

1961 als Instandsetzungsbataillon 961 aufgestellt, am 01.10.1971 zum Heeresinstandsetzungswerk 800 und am 01.04.1994 zum Systeminstandsetzungszentrum 800 unbenannt war es immer wieder umfangreichen Veränderungen unterworfen.

Seit 1976 ist ebenfalls eine Ausbildungswerkstatt im MechZBw integriert die gerade in den letzten Jahren einen wesentlichen Beitrag sowohl für den eigenen Nachwuchs im Werk als auch für die Nachwuchsgewinnung als Soldat auf Zeit für die Streitkräfte nach der Berufsausbildung zum Kfz-Mechatroniker geleistet hat.


Im Verlaufe der Jahre hat sich das Werk zu einem wirtschaftlichen, leistungsstarken und konkurrenzfähigen Instandsetzungsbetrieb der Bundeswehr entwickelt. Zu den über Jahrzehnte gewachsenen Fähigkeiten im Bereich der Radfahrzeuginstandsetzung ist der Aufbau neuer Fähigkeiten für die Instandsetzung von Feldlagermaterial, wie z.B. Container, Stromerzeugeraggregate oder Klimageräte für die laufenden Auslandeinsätze unserer Streitkräfte im MechZBw hinzugekommen.

nach oben


Weitere Informationen unter:

https://www.juelich.de
https://de.wikipedia.org

nach oben