Herzlich Willkommen am Standort FRITZLAR

Radierung Stadt Fritzlar
Radierung Stadt Fritzlar (Quelle KasKdt Fritzlar )Größere Abbildung anzeigen

Die herrlich in das nordhessische Edertal eingebettete Dom- und Kaiserstadt FRITZLAR kann mittlerweile auf eine fast 1300-jährige Geschichte zurückblicken. Die ersten Ansiedlungen und somit das festgelegte Gründungsdatum wird auf das Wirken des Heiligen Bonifatius zurückgeführt, der als Apostel der Deutschen gilt.


Die schöne Dom- und Kaiserstadt Fritzlar

Mit der Fällung der Donar-Eiche durch Bonifatius im Jahre 723 beginnt die Geschichte der Stadt Frideslar ( d.h. Ort des Friedens ) aus dem sich später der Name Fritzlar entwickelt.

In den folgenden Jahrhunderten zeugen Reichsversammlungen, Kaiserbesuche und große Kirchenversammlungen von der zunehmenden Bedeutung der Stadt, die gut befestigt wird und eine Kaiserpfalz erhält. An diese Zeit erinnern zahlreiche Weihegaben im Domschatz ( Kruzifixe, Kelche, Reliquienschreine usw. ) sowie die städtischen Straßen Burggraben, Bischofsgasse und Rittergasse.

Viele kulturhistorische Bauwerke bilden einen beschaulichen, mittelalterlichen Stadtkern, der jährlich von vielen tausenden Gästen besucht wird.
Fritzlar ist ein wichtiges Mittelzentrum für die gesamte Region Nordhessen. Das zeigt sich durch das vorhanden sein wichtiger Institutionen und Einrichtungen in der Stadt.

Ergänzt im kulturellen Bereich wird dieses positive Umfeld durch Museen, Kultur-zentren und ein breit gefächertes Angebot der unterschiedlichsten Veranstaltungen über das ganze Jahr verteilt.

Fritzlar kann auch auf eine lange, ehrwürdige Tradition als Garnisonstadt zurück-blicken. Ab 1867 beherbergt der Standort ununterbrochen Soldaten verschiedenster Armeen und auch Nationen. Die 1935 - 1937 für die Artillerietruppe erbaute GEORG-FRIEDRICH-KASERNE ( GFK ), die 1938 der Reichsluftwaffe mit angegliedertem Flugplatz unterstellt wurde, erfährt eine wechselnde Belegung mit fliegenden Verbänden. 1945 rücken die Amerikaner gegen Fritzlar vor und nehmen die Stadt und den Flugplatz in Besitz. Sie werden 1951 von den Franzosen abgelöst. Die Kaserne am Flugplatz erhält zu dieser Zeit Namen Quartier Lasalle. Der erste Verband der neu aufgestellten Bundeswehr zog bereits 1956 mit dem Grenadierbataillon 22 und einer Stadtkommandantur in die dann wieder umbenannte GFK ein, seit 1957 befindet sich die Heeresfliegertruppe zusätzlich im Standort. Im Jahr 2013 befindet sich der Stab der Luftbeweglichen Brigade 1, das Kampfhubschrauberregiment 36, das Fachsanitätszentrum Fritzlar sowie Teile des Bundeswehrdienstleistungszentrums als Standortservice Fritzlar in der GFK.