Herzlich Willkommen am Standort Dorsten

Marktplatz
Marktplatz (Quelle Stadt Dorsten)Größere Abbildung anzeigen

Willkommen am Standort Dorsten

Dorsten ist eine moderne Flächenstadt mit Vergangenheit. Spuren der 750-jährigen Stadtgeschichte sind sichtbar geblieben und geben der Stadt Ambiente und Flair. Die alte Hansestadt vereint 11 Stadtteile. Urbane und dörfliche Strukturen, aktive Landwirtschaft und ausgedehnte Natur- und Waldflächen geben Dorsten ein eigenes Gesicht. Kindergärten, Grundschulen und Einkaufsmöglichkeiten befinden sich im unmittelbaren Umfeld der Ortsteile, neue Baugebiete werden in Anbindung an die bestehende Bebauung erschlossen. Weiterführende Schulen in der Altstadt - wie Realschulen und Gymnasien sind verkehrlich günstig auch von den nördlichen Gemeinden aus zu erreichen. Auch Senioren finden in Dorsten eine ruhige und bequeme Bleibe im Alter, vom Pflegeheim mit hohem Service-Anteil bis hin zur betreuten Seniorenwohnung in unmittelbarer Altstadtnähe.

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Dorsten und die Bundeswehr

Die Vergrößerung des deutschen Heeres der Wehrmacht in den dreißiger Jahren machte ein neues Munitionsdepot notwendig. 1938 wählten die deutschen Behörden die Stelle aus, an der heute das Depot steht – ein Heide- und Waldgelände mit ausgezeichneter Tarnung. Die Bauarbeiten begannen 1938 und trotz aller Versuche, den Zweck des Projektes geheim zu halten, wurde das Gelände bald unter dem Namen „MUNA“ bekannt (Munitionsanstalt). Die Zahl der Arbeitskräfte, die zwei Landverteidigungskompanien, die Bauabteilung des Heeres und deutsche und russische Arbeiter umfasste, betrug zeitweise bis zu 1200 in den verschiedenen Phasen des Baues und der Anlieferung von Munition. Der Bau der Bunker brauchte nur drei oder vier Tage und alle Bunker konnten 1938 auch fertig gestellt werden. Die Gebäude auf dem Gelände und die Munitionswerkstätten wurden 1939/40 fertig gestellt. Das Depot wurde zum Zusammenbau und zur Lagerung von Munition genutzt; hauptsächlich von Granaten, Kartuschen, Spreng- und Kleinkalibermunition. Obwohl die MUNA gelegentlichen Luftangriffen ausgesetzt war, dachte man ab 1940, dass es sich dabei um beschädigte Flugzeuge der Alliierten handelte, die nach Angriffen auf das Ruhrgebiet ihre Ladung abwarfen. Im Oktober 1944 gab es in einem der Bunker, in dem Gewehrmunition gelagert war, einen Unfall und die Gräber der 26 Toten sind heute noch auf dem Friedhof in Wulfen zu sehen. Im März 1945 kamen die ersten alliierten Truppen an und das Depot wurde im gleichen Jahr von den Briten für die Lagerung ihrer Munition übernommen. Das Depot hieß „154. Munitionsdepot“ und gehörte zum 3 Base Ammunition Depot (BAD). 1952 wurde es zu einem vorgeschobenen Munitionsdepot (forward ammunition depot – FAD), als 3 BAD auf die Westseite des Rheins umzog. Am 5. April 1993 wurde das 154 Forward Ammunition Depot in 12 Supply Regiment The Royal Logistic Corps (12. Versorgungsbataillon des Royal Logistikkorps) umbenannt. Seit im Jahr 1987 Umbaumaßnahmen begannen, ist nur noch wenig von der Originallagereinrichtung zu sehen. Das Umbauprojekt, welches 150 Millionen kostete und hauptsächlich von der NATO finanziert wurde, beinhaltete den Bau von 381 Lagerhäusern für Munition (Explosive-Store Houses – ESH), zweier Munitionswerkstätten (ammunition processing buildings-APB), zweier Schienenverladestationen (rail loading areas-RLA) und neue Verwaltungsgebäude. Der Vertrag für die Umbauten wurde der deutschen Firma Holzmann gegeben. Am 06. Februar 1997 gaben die britischen Streitkräfte in Deutschland ihre Absicht bekannt, dass sie aus dem Munitionsdepot (MUNA) in Wulfen abziehen werden. Seit Juli 1997 begann die Bundeswehr mit Vorauspersonal mit der Einlagerung von Munition aus aufzulösenden logistischen Einrichtungen. Im Rahmen des Transformationsprozesses wurden acht Hauptdepots, Depots und Munitionslager dem Munitionsdepot Wulfen unterstellt. Sieben davon sind bis zum Jahre 2010 aufgelöst worden. Zum 01.07.2008 wuchs die Dienststelle nochmals auf. Eine Bundeswehrfeuerwehr Wulfen wurde im Rahmen der Einnahme der Zielstruktur 2010 aufgestellt. Diese wurde zum 01.04.2014 dem Zentrum Brandschutz der Bundeswehr in Sonthofen unterstellt. Das Munitionsdepot Wulfen wird mit Org-Weisung vom 14.04.2015 mit Ablauf des 31.12.2015 aufgelöst und als Munitionsversorgungszentrum West zum 01.01.2016 im Rahmen der Einnahme der Struktur Streitkräftebasis der Zukunft neu aufgestellt.

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Weitere Informationen zu Stadt/Standort unter:

www.dorsten.de

www.stadtinfo@dorsten.de

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