Willkommen am Standort Bad Sülze

Wehr bei Bad Sülze
Wehr bei Bad Sülze (Quelle Archiv Luftwaffe)Größere Abbildung anzeigen

Willkommen in der Dahlienstadt Bad Sülze

Willkommen am Standort Bad Sülze

Bad Sülze, urkundlich 1262 erstmals erwähnt, ist eine idyllische, mitten in Mecklenburg-Vorpommern gelegene Kleinstadt, die heute etwa 1.900 Einwohner hat.

Sie verdankt ihren Namen und ihre Entstehung den nördlich der Stadt in den Recknitzwiesen gelegenen Solequellen. 1822 wurde eine Badeeinrichtung gegründet, und damit die Sole, und ab 1901 auch das Moor für medizinische Zwecke eingesetzt. Das Moor wird in unmittelbarer Nähe der Kurklinik abgebaut. Das Naturschutzgebiet Grenztalmoor und das Landschaftsschutzgebiet Recknitzniederung liegen in unmittelbarer Nähe der Stadt und bieten dem naturverbundenen Menschen Ruhe und Erholung. Die Umgebung der Stadt präsentiert eine erstaunliche Mannigfaltigkeit vegetationskundlicher und ornithologischer Besonderheiten, die bei Spaziergängen durch die unberührte Natur des Recknitztales entdeckt werden können.

Im Kurpark der Stadt findet der Besucher einen sehr alten Baumbestand, ausgedehnte Rhododendronhaine und im Spätsommer eines jeden Jahres die Blütenpracht von mehr als 100 Dahliensorten. Alljährlich wird Anfang September das Dahlienfest veranstaltet, das inzwischen ein Anziehungspunkt für Blumen- und Naturliebhaber geworden ist. Es sind die vielen verschiedenen Prachtexemplare, die sich bei jedem Dahlienfest ausgiebig bewundern lassen.

Der kulturhistorische interessierte Besucher kommt ebenfalls auf seine Kosten. Im Zentrum der Stadt erhebt sich die Pfarrkirche, ein Backsteinbau aus dem 13.Jahrhundert mit Orgelprospekt und Kanzel aus dem 18.Jahrhundert. Zu den Sehenswürdigkeiten gehören das Pfarrhaus, das Rahthaus von 1770, Holländer Windmühlen, das alte Salzamt, Salinenhäuser sowie mehrere klassizitische Haustüren. Bad Sülze verfügt über eine Grundschule und zwei Kindertagesstätten, eine von ihnen mit angeschlossenem Hort.

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Bad Sülze und die Bundeswehr

Bad Sülze ist seit Anfang der 80 Jahre Militärstandort. Die heutige Recknitztal-Kaserne wurde in den 80er Jahren erbaut und bis zur Wiedervereinigung durch die Volksmarine der DDR genutzt. Nach Auflösung der Dienststelle wurde 1991 das Marinetransportbataillon 3 und die Regionale Steuerstelle Ost der Bundesmarine neuer Nutzer der Anlage.

Im Jahr 1996 kam der Stab des Flugabwehrraketengeschwaders 2 als weiterer Nutzer hinzu. Nach Auflösung der Marinedienststellen begannen im Jahr 2001 umfangreiche Baumaßnahmen in der Kaserne um die Infrastruktur für die Neuaufstellung der Flugabwehrraketengruppe24 zu schaffen, die zum damaligen Zeitpunkt noch im niedersächsichen Oldenburg stationiert war. Nach Abschluss der Neuaufstellung der Flugabwehrraketengruppe 24 im Jahre 2006, war das Flugabwehrraketengeschwader 2 mit dem Beinamen „Mecklenburg-Vorpommern“ der größte Verband der Luftwaffe im Osten Deutschlands.

Im Zuge der Umstrukturierungsmaßnahmen der Bundeswehr, im Jahr 2013 wurde das Flugabwehrraketengeschwader 2 aufgelöst. Seitdem ist in der Recknitztal-Kaserne nur noch die Flugabwehrraketengruppe 24 mit vier Kampfstaffeln, der Stabs- und Versorgungsstaffel sowie dem Stabszug beheimatet. Ausgerüstet ist die Flugabwehrraketengruppe 24 mit dem Waffensystem PATRIOT. Seit dem 01. April 2013 ist die Flugabwehrraketengruppe 24 dem Flugabwehrraketengeschwader 1 in Husum unterstellt.

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Weitere Informationen zu Bad Sülze

www.badsuelze.de


www.luftwaffe.de

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