Kinderbetreuungsportal
Kinderbetreuungsportal
Kinderbetreuungsportal
Kinderbetreuungsportal

Bereichsmenu

Der Nachwuchs verlässt stundenweise das heimische Nest - die Kindergartenzeit beginnt

Professionelle Klassenunterrichtsplanung benötigt zeitlichen Vorlauf (Quelle Streitkräfteamt/Gapski)
Ob Kinderlieder, Puppenecke, Maikäfer- oder Froschgruppe, die Kindergartenzeit ist eine besondere und prägende Zeit für den Nachwuchs. Ganz gleich welche bedeutsamen Meilensteine es für die Kleinsten bald zu erklimmen gilt, ohne vorherige Anmeldung geht da nichts voran.

Erste Orientierung bietet die Kita-Suchmaschine der Bundeswehr, welche jedermann kostenlos nutzen kann. Es kann dort nach zehn verschieden Filterkriterien (z.B. Konfession, Konzept, Ganztagsbetreuung) in ausgesuchtem Radius um die Wunsch-Postleitzahl gesucht werden.
Für die Anmeldung in der Kindertagesstätte oder bei einer Tagespflegeperson kann die Anmeldung über das Internetportal „Little Bird“ erfolgen, sofern das zuständige Jugendamt oder Träger mit diesem Portal kooperiert. Dort sind bis zu fünf Einrichtungen auswählbar und das Kind kann online eingetragen werden. Zu beachten ist, ab welchem Alter die Einrichtung Kinder aufnimmt. Kinder unter drei Jahren bekommen in der Regel nur einen Platz mit 45 Stunden/Woche, eine geringere Stundenzahl ist eher selten.

Das Jugendamt benötigt für die Berechnung der Kita-Beiträge die Einkommensnachweise der Eltern und benachrichtigt dann mit einem Bescheid die Eltern über die zu zahlende Höhe des Beitrags. Dazu gibt es auf der Internetseite der Stadt eine entsprechende Tabelle aus der vorab ersichtlich ist, welchen Beitrag man voraussichtlich zu zahlen hat. Zusätzlich fällt ein Essensgeldbeitrag an, der von Einrichtung zu Einrichtung unterschiedlich ausfällt, da dieser sich nach der Bewirtungsart (Frische Küche nebst Küchenpersonal oder Lieferdienst?) richtet.

Bei der Anmeldung in einer konfessionellen Kindertagesstätte ist es empfehlenswert, sich persönlich vorzustellen und in der Gemeinde sowie bei Festen der Kita aktiv mit einzubringen.

Der Ernst des Lebens beginnt: ein Beispiel einer Schulanmeldung

Im Jahr vor der Einschulung, im Herbst 2017 erhielten wir Post, dass unser noch fünfjähriges Kind im kommenden Sommer 2018 schulpflichtig wird. Es waren sowohl die nächstgelegene Schule als auch die beiden konfessionellen Schulen unserer Stadt mit angegeben, an denen wir unseren Sohn hätten anmelden können. Auch wurden im  lokalen "Extra Blatt" Informationsabende genannt, an denen wir Eltern uns die Schule ansehen und jeweils informieren konnten.

Da die nächstgelegenste Schule keine 400 Meter von unserem Zuhause entfernt gelegen ist, haben wir uns direkt für diese entschieden und unseren Sohn dort angemeldet. Für die Anmeldung gab es entsprechende Tage im Oktober, an denen die Eltern der Schulneulinge sich einen Termin geben lassen konnten.

Unvergesslich: der erste Schultag (Quelle Streitkräfteamt/Tetzlaff)
Bei Anmeldung bekam unser Sohn direkt einen Termin zum Kennenlernen mit. So hatte er im Dezember 2017 bereits seine erste Unterrichtsstunde.

Im Dezember erhielten wir dann vom Gesundheitsamt der Stadt Siegburg einen Termin zur Schuleingangsuntersuchung. Dort wurde unser Sohn dann auf seine Gesundheit getestet, ob irgendwelche Einschränkungen vorliegen, die die Einschulung im Sommer 2018 verhindern könnten.

Mittlerweile läuft das erste Schuljahr und es wird fleißig gelesen, geschrieben, gerechnet, gebastelt und natürlich mit noch größerem Wortschatz als zuvor diskutiert. Der zweijährige Bruder befindet sich nun in der Kita und der einjährige Bruder tagsüber bei einer Tagesmutter (offizielle Bezeichnung: Tagespflegeperson) in Betreuung.

Um eingeschult zu werden, muss das Kind bis Stichtag 30. September des Jahres der Einschulung das sechste Lebensjahr erreichen. Es gibt vorgegebene Termine zur Schulanmeldung, die von der Stadt bzw. dem Schulamt vorgeschrieben sind. Nachträglich erfolgte Anmeldungen werden zwar aufgenommen, aber ob dann die Wunschschule realisierbar ist, hängt von der Anmeldezahl und dem Platz der jeweiligen Schule ab. Bei fehlender Anmeldung werden die Eltern vom Schulamt, unter Bezugnahme auf die in Deutschland bestehende Schul-/Bildungspflicht, angeschrieben und aufgefordert dieser nachzukommen.

Zur Schulanmeldung ist persönliches Erscheinen mit dem Kind verpflichtend und es werden von beiden Sorgeberechtigten die Unterschriften benötigt.
Wer einen Platz im sogenannten "Offenen Ganztag" benötigt, füllt entsprechend eine zusätzliche Anmeldung aus und muss zudem auch die anfallenden Betreuungskosten, bemessen am entsprechenden Einkommen der Familie, bezahlen sowie zusätzlich einen monatlichen Essensgeldbeitrag entrichten. Empfehlenswert ist der an den Schultag anschließende Besuch der Offenen Ganztagsschulbetreuung für alleinerziehende Eltern, für die eine Teilzeitbeschäftigung nicht umsetzbar ist.